Samstag, 24. September 2011

verhallt!

verhallt! verhallt!
die worte schweigen
das echo
der vergangnen
klänge schwingt
nicht mehr

verhallt! verhallt!
die bilder blassen
mit dir zu grabe
ging die imposanz
im raum
und ließ zurück

für mich
das fahle
klangbild deiner
stimme die nie
mir worte
für die seele sprach



©Beatrix Brockman

Kommentare:

  1. es ist schwer, jemanden gehen zu lassen, der nie worte für die seele sprach. schwerer, als jemanden gehen lassen zu müssen, der es getan hat und der noch nachschwingt in den inneren klangräumen.
    grüße

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  2. Was wohl so imposant war? Dass es nicht mehr ist, kann Entlastung bedeuten oder Verlust. Das sich auszumalen, bleibt Leserin oder Leser vorenthalten, denke ich.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  3. Da klingt ein Bedauern verschiedener "gehabter", aber unerfüllter Sehnsüchte mit. Ein gewisser Respekt ist dabei- oder?
    Gruß von Sonja

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  4. Verhallt, verhallt! Das klingt sehr eindrücklich nach.

    Nein, ich lese dies anders: Vielleicht gab es keine Worte für die Seele im Sinne von Liebeserklärungen. Nicht immer bedarf es dieser. Es reichte das Dasein, das Ausfüllende - das Erfüllende.

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