Samstag, 23. Januar 2010

Wachnacht

wie rilkes panter
kreist mein geist
hinter diesen stäben
einer wachen nacht
zu müde um die
dunkle tür zu öffnen
doch gierig darauf mit
den zähnen schlafes
fleisch zu reißen


© Beatrix Brockman

6 Kommentare:

  1. Solche Nächte gibt es, und da dreht sich die Zeit einfach nicht weiter...

    aber deine Worte dafür sind umwerfend gut!!!

    herzlich, Rachel

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  2. Liebe Beatrix,

    gut geschrieben! Ungezämt wie Rilkes Panther!
    Eine latente Gefahr für die Umwelt!

    Beste Grüße
    Reinhard (tjm.)

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  3. LieBen Dank! mit schlafentzug werd ich zum Tier ;-)

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  4. "schlafes fleisch zu reißen" - herrliches Bild des Verlangens nach Schlaf.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  5. Ganz hervorragend liebe Bea!

    Und ich wünsche dir schlaftiefe Nächte!

    LG
    ELsa

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